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Die CVP im Familienknatsch mit Schwulen und Lesben

Entlastungen für Verheiratete und Familien: Zwei CVP-Initiativen setzen auf populäre Anliegen. Doch nun hat die Partei eine Debatte über Ehe-Definitionen am Hals. Und kann die Hilfe der Linken vergessen.

Grosser Erfolg? CVP-Präsident Christophe Darbellay (l.) präsentiert mit Parteianhängern vor dem Bundeshaus in Bern stolz die Unterschriftenkisten: zweimal über 130'000 Unterschriften für zwei Familieninitiativen. (Foto: 5. November 2012)
Grosser Erfolg? CVP-Präsident Christophe Darbellay (l.) präsentiert mit Parteianhängern vor dem Bundeshaus in Bern stolz die Unterschriftenkisten: zweimal über 130'000 Unterschriften für zwei Familieninitiativen. (Foto: 5. November 2012)
Peter Klaunzer, Keystone
Über die CVP lachen sie nicht: Maria von Känel (l., hier mit ihrer Lebenspartnerin Martina Scheibling) vom Dachverband Regenbogenfamilien, ärgert sich über die Ehe-Definition der CVP. «Das muss man unbedingt mit einem Gegenvorschlag ändern.» Die anderen Schweizer Schwulen- und Lesbenorganisationen sehen das ebenso. (Foto: 5. Mai 2011 vor dem Bundesgericht in Lausanne)
Über die CVP lachen sie nicht: Maria von Känel (l., hier mit ihrer Lebenspartnerin Martina Scheibling) vom Dachverband Regenbogenfamilien, ärgert sich über die Ehe-Definition der CVP. «Das muss man unbedingt mit einem Gegenvorschlag ändern.» Die anderen Schweizer Schwulen- und Lesbenorganisationen sehen das ebenso. (Foto: 5. Mai 2011 vor dem Bundesgericht in Lausanne)
Jean-Christophe Bott, Keystone
Wie die US-Republikaner: In den USA versuchen die Konservativen seit Jahren, eine Definition der Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau in die Verfassung zu schreiben – vergeblich. Hier beten religiöse Aktivisten im Staatssenat von New York gegen die Legalisierung der Homo-Ehe. (Foto: 24. Juni 2011)
Wie die US-Republikaner: In den USA versuchen die Konservativen seit Jahren, eine Definition der Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau in die Verfassung zu schreiben – vergeblich. Hier beten religiöse Aktivisten im Staatssenat von New York gegen die Legalisierung der Homo-Ehe. (Foto: 24. Juni 2011)
AP Photo/Hans Pennink, Keystone
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Die nicht immer erfolgsverwöhnte CVP hatte für einmal Grund, sich auf die Schulter zu klopfen. Je über 130'000 gesammelte Unterschriften für zwei Initiativen, jeweils gut 120'000 davon beglaubigt, das kann sich für eine der notorisch sammelschwachen Mitteparteien sehen lassen. Die zwei Familieninitiativen waren offenbar ein Renner.

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