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«Es besteht Regelungsbedarf für unverheiratete Paare»

Bringt die «Ehe light» einen Rechtsschutz für partnerschaftsbedingte Nachteile? Was die Expertin dazu sagt.

Würde der politische Vorstoss der GLP umgesetzt, müsste sich jedes heterosexuelle Paar künftig überlegen, ob es im Konkubinat leben, traditionell heiraten oder seine Partnerschaft eintragen lassen möchte.
Würde der politische Vorstoss der GLP umgesetzt, müsste sich jedes heterosexuelle Paar künftig überlegen, ob es im Konkubinat leben, traditionell heiraten oder seine Partnerschaft eintragen lassen möchte.
Keystone
Ihre Partei will die «Ehe für alle»: GLP-Nationalrätin Kathrin Bertschy.
Ihre Partei will die «Ehe für alle»: GLP-Nationalrätin Kathrin Bertschy.
Keystone
Erster Schritt: Der Nationalrat beauftragt den Bundesrat, die Einführung eines «Pacs nach Schweizer Art» zu prüfen. Zwei Postulate mit diesem Anliegen hiess der Nationalrat mit 96 zu 83 Stimmen bei 7 Enthaltungen beziehungsweise 96 zu 82 Stimmen bei 9 Enthaltungen gut. Nein stimmten CVP und SVP (15. März 2016).
Erster Schritt: Der Nationalrat beauftragt den Bundesrat, die Einführung eines «Pacs nach Schweizer Art» zu prüfen. Zwei Postulate mit diesem Anliegen hiess der Nationalrat mit 96 zu 83 Stimmen bei 7 Enthaltungen beziehungsweise 96 zu 82 Stimmen bei 9 Enthaltungen gut. Nein stimmten CVP und SVP (15. März 2016).
AFP
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Frau Cottier, der Nationalrat will das Konzept einer Ehe light prüfen lassen. Braucht es neben der Ehe, der eingetragenen Partnerschaft und dem Konkubinatsvertrag ein neues Rechtsinstitut in der Schweiz?

Tatsächlich besteht in der Schweiz Regelungsbedarf für unverheiratete Paare, bei denen wegen der Aufgabenteilung innerhalb der Partnerschaft Nachteile für eine der beiden Parteien entstehen. Ich halte es jedoch nicht für zielführend, dafür ein neues Rechtsinstitut einzuführen.

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