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Die Einsame

Nach dem Scheitern der Union zwischen BDP und CVP steht Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf im Zentrum der Diskussion. Und einmal mehr wird deutlich, wie alleine die Bündnerin ist.

MeinungEin Porträt von Philipp Loser
In Eveline Widmer-Schlumpfs Welt zählen die Arbeit und die Familie. Die Partei ist untergeordnet. Foto: Samuel Golay (Keystone)
In Eveline Widmer-Schlumpfs Welt zählen die Arbeit und die Familie. Die Partei ist untergeordnet. Foto: Samuel Golay (Keystone)

Es sind gestandene Männer. Erfolgreich im Beruf, in der Politik, in der Familie. Männer mit Contenance, die mit einer Schweizern angemessenen Unaufgeregtheit durchs Leben gehen. Bis sie auf Eveline Widmer-Schlumpf angesprochen werden. Dann vergessen sie sich.

EWS, wie die Bündner Bundesrätin in der Politszene genannt wird, das «E» extra langgezogen, was immer leicht abschätzig tönt; diese EWS verströme die kühle Brutalität einer Bürokratin. Machtbesessen. Berechnend. Spiele nicht sauber. Erzähle allen, was ihr selber nütze. Die gestandenen Männer, allesamt Spitzenpolitiker aus bürgerlichen Parteien, überbieten sich an Boshaftigkeiten.

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