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«Die Energiestrategie ist teuer und volkswirtschaftlich nicht sinnvoll»

Urs Meister fordert mehr Stromimporte statt Milliardensubventionen für erneuerbare Energien im Inland. Der Energiespezialist bei Avenir Suisse sagt, es sei nicht Sache der Politik, den Strommix festzulegen.

Knotenpunkt für den Stromhandel mit Europa in St. Gallen.
Knotenpunkt für den Stromhandel mit Europa in St. Gallen.
Keystone

Der Bundesrat hat seine Strategie zum Atomausstieg konkretisiert: Er setzt auf Gaskraft, Fördergelder für Alternativenergie und Energieeffizienz. Stimmt die Richtung? Der Bundesrat würde anstelle einer Energiestrategie besser die Rahmenbedingungen klären. So könnte er die Investitionssicherheit erhöhen und Anreize schaffen, damit neue Technologien eingesetzt werden. Es ist aber nicht Aufgabe der Politik, über den Strommix zu entscheiden. Welche Technologie rentabel und zukunftsfähig ist, sollen die Stromunternehmen beurteilen.

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