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Die erste Jahresspende geht an die Sammlerfirma

Wer sich auf der Strasse zu einer Spende für eine Hilfsorganisation entscheidet, der bezahlt damit vor allem die Spendeneintreiber. Und zwar nicht schlecht, wie der Fall der Marktführerin Corris zeigt.

Sein Einsatz kostet 850 Franken pro Tag: Ein Corris-Mitarbeiter sammelt für Swissaid. (Archivbild)
Sein Einsatz kostet 850 Franken pro Tag: Ein Corris-Mitarbeiter sammelt für Swissaid. (Archivbild)
Sophie Stieger

Sie warten schweizweit an zentralen Plätzen, in belebten Ladenstrassen oder an Bahnhöfen. In freundschaftlich-bestimmtem Ton sprechen sie die vorbeieilenden Passanten an und heften sich hartnäckig an deren Fersen: «Häsch en Momänt?» Wer kennt sie nicht, die gewieften Sammler für Amnesty International, Vier Pfoten, Pro Infirmis oder Helvetas? Doch entgegen der weit verbreiteten Meinung, die Sammler arbeiteten für diese Non-Profit-Organisationen (NPO), sind sie in den meisten Fällen temporär bei der Corris AG angestellt. Die Firma ist Marktführerin im Fundraising-Business – einem florierenden Geschäft, wie die «Weltwoche» in ihrer aktuellen Ausgabe aufzeigt.

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