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Die FDP und der Müller-Effekt

Am Sonntagabend stiess die FDP auf den zweiten Wahlerfolg des Jahres an. Die Frage ist, wie stark diese Erfolge mit Parteipräsident Philipp Müller zusammenhängen, der für einen Stil in der FDP steht.

«Wir dürfen jetzt auf keinen Fall abheben»: Philipp Müller spricht die Sprache des Volks.
«Wir dürfen jetzt auf keinen Fall abheben»: Philipp Müller spricht die Sprache des Volks.
Alessandro Della Valle, Keystone

Den Zustand der FDP konnte man zuletzt an den Mundwinkeln ablesen. Wie schon bei den Wahlen in Baselland, sah man diesen Sonntag im Luzerner Wahlzentrum in die Gesichter von lachenden Freisinnigen.

Zwei zusätzliche Sitze im Kantonsparlament hatte die FDP gerade gewonnen, als ihre Amts- und Anzugträger zum Apéro übergingen – aber genau genommen ging es nicht darum. Es ging um mehr: um eine Entwicklung, die Politologen gerne als «Trendwende» bezeichnen. Grössere Worte gibt es in der Politik nicht.

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