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Die Finma muss einlenken

Es darf nicht sein, dass die Finma die obersten Finanzprüfer des Bundes auflaufen lässt.

MeinungVon Christian Brönnimann, Bern

Dass die Finma ihrer Revisionsstelle Dossiers vorenthält, weckt Misstrauen. Zumal es um einen Bereich geht, in dem die Finanzmarktaufsicht ohnehin unter Druck steht. Ist die Finma mit den Krankenkassen streng genug, oder lässt sie zu hohe Margen zu? Nicht nur Konsumentenschützer haben Vor­behalte, auch im Parlament gibt es kritische Vorstösse zu dieser Frage.

Bei der blockierten Prüfung geht es darum, herauszufinden, ob die Aufsicht über die Krankenkassen funktioniert. Dieser Bereich ist kompliziert, weil zwei Stellen involviert sind. Die Finma ist für die Zusatzversicherungen zuständig, das Bundesamt für Gesundheit für die obligatorische Grundversicherung. In einer solchen Konstellation gibt es naturgemäss Schnittstellen. Nur eine übergeordnete Instanz – die Finanzkontrolle – kann erkennen, ob diese gut bewirtschaftet werden.

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