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«Die Frauen haben anders gewichtet»

Entgegen der Parole der CVP-Frauen haben sich die Parteidelegierten für den Kauf des Gripen-Kampfjets ausgesprochen – und überraschend gegen die Pädophileninitiative. Nationalrätin Kathy Riklin nimmt Stellung.

Béatrice Wertli, CVP-Generalsekretärin, schminkt sich vor der CVP-Delegiertenversammlung am Tisch von Parteipräsident Christophe Darbellay (l.) in Zug. (12. April 2014)
Béatrice Wertli, CVP-Generalsekretärin, schminkt sich vor der CVP-Delegiertenversammlung am Tisch von Parteipräsident Christophe Darbellay (l.) in Zug. (12. April 2014)
Sigi Tischler, Keystone
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In den letzten Wochen waren die CVP-Mitglieder über den Gripen-Kauf und die Pädophileninitiative uneins. Nun haben die Delegierten die Ja-Parole für den Gripen gefasst und Nein zum lebenslangen Berufsverbot für Pädophile gesagt.

Die Entscheidung war beim Gripen eindeutig: 171 Ja zu 60 Nein bei acht Enthaltungen. Man hat aus dem Entscheid zum Gripen fast ein Ja oder Nein zur Armee gemacht. Die CVP ist eine klar bürgerliche Partei und steht zur Verteidigung der Schweiz. Deshalb war das Ergebnis wohl so klar.

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