Zum Hauptinhalt springen

«Die Gegner der Erbschaftssteuer weichen der Verteilungsfrage aus»

Die kantonalen Finanzdirektoren wehren sich vehement gegen eine nationale Erbschaftssteuer – ausser die Baslerin Eva Herzog. Sie glaubt, dass die neue Steuer die Chancengleichheit in der Schweiz erhöhen würde.

Jene, die sehr viel besitzen würden, sollten mehr zum Wohl der Gesellschaft beitragen, sagt Eva Herzog. Foto: Kostas Maros (13 Photo)
Jene, die sehr viel besitzen würden, sollten mehr zum Wohl der Gesellschaft beitragen, sagt Eva Herzog. Foto: Kostas Maros (13 Photo)

Man lasse sich ungern in die kantonale Finanzhoheit pfuschen, argumentiert die Finanzdirektorenkonferenz und lehnt die Erbschaftssteuerinitiative ab. Sie scheinen damit kein Problem zu haben.

Es gibt Dinge, die man auf kantonaler Ebene regelt, und solche, die der Bund übernehmen soll. Wenn man eine Erbschaftssteuer will, muss man sie national regeln. Es ist illusorisch, zu glauben, die Kantone würden die Erbschaftssteuer für die direkten Nachkommen wieder einführen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.