Zum Hauptinhalt springen

Die gerechte Zauberformel

Die SVP hat Anspruch auf einen zweiten Sitz in der Regierung. Vorausgesetzt, sie nominiert einen konsensfähigen Kandidaten und im Gremium gibt es ein Gegengewicht.

Zauberei ist nicht jedermanns Sache. Formeln helfen, dass auch mässig Begabte das Handwerk erlernen können, wenn sie sich an die Rezepte halten. Halten wir uns folglich bei der Frage des neuen Bundesrats an die Zauberformeln, welche die Magier nach dem Wahlergebnis vom vergangenen Sonntag errechnet haben. Laut dem Politologen Daniel Bochsler bilden zwei mögliche Formeln das Wahl­ergebnis vom Sonntag am besten ab: 3 SVP, 2 SP, 1 FDP, 1 CVP oder 2 SVP, 2 SP, 1 FDP, 1 CVP, 1 Grüne. Jede andere Zusammensetzung ist laut Bochsler frei improvisiert nach dem Motto: Man berücksichtigt die Wähleranteile nur so weit, wie es der jeweiligen Partei nützt. Was ist davon zu halten?

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.