Zum Hauptinhalt springen

Die geteilte Standesstimme

Noser gegen Vogt, Müller gegen Knecht: Bei der Ständeratswahl kämpfen die Bürgerlichen vor allem auch gegen sich selber. Dies könnte das Ende einer langen Tradition bedeuten.

Im zweiten Wahlgang treten zwei Bürgerliche gegeneinander an: Hans-Ueli Vogt (SVP), Ruedi Noser (FDP) und der bereits gewählte Daniel Jositsch (SP). Nicht im Bild der ebenfalls nochmals kandidierende Bastien Girod (Grüne). (18. Oktober 2015)
Im zweiten Wahlgang treten zwei Bürgerliche gegeneinander an: Hans-Ueli Vogt (SVP), Ruedi Noser (FDP) und der bereits gewählte Daniel Jositsch (SP). Nicht im Bild der ebenfalls nochmals kandidierende Bastien Girod (Grüne). (18. Oktober 2015)
Walter Bieri, Keystone

Im Kanton Graubünden war die Freude bei den Bürgerlichen nach den Ständeratswahlen vom 18. Oktober gross: Stefan Engler (CVP) und Martin Schmid (FDP) schafften die Wiederwahl in die kleine Kammer im ersten Wahlgang. Die ungeteilte Standesstimme ergebe Sinn, um sich als Bergkanton gegen die zentralistischen Kräfte der wachsenden Agglomerationen zu behaupten, kommentierte das «Bündner Tagblatt».

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.