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Die Goldverschwörung

In der Schweiz bisher kaum beachtet, macht die Goldinitiative international Schlagzeilen. Auch dank eines ehemaligen US-Präsidentschaftskandidaten mit ziemlich radikalen Ansichten.

Das Geschäft mit dem farbigen Edelmetall: Goldbarrenproduktion bei Argor-Heraeus in Mendrisio. Foto: Pascal Lauener (Reuters)
Das Geschäft mit dem farbigen Edelmetall: Goldbarrenproduktion bei Argor-Heraeus in Mendrisio. Foto: Pascal Lauener (Reuters)

Die Unterstützung kommt aus den USA, und sie kommt zum richtigen Zeitpunkt: «Die Leute reden immer mehr über Gold. Und das sollen sie auch!» Im renommierten Wirtschaftsmagazin «Forbes» warb der 79-jährige Ron Paul, ehemaliger US-Kongressabgeordneter, Präsidentschaftskandidat für die Libertarian Party und Bewerber um die republikanische Präsidentschaftskandidatur, diese Woche für die Schweizer Gold­initiative – und sorgte damit für jene Aufmerksamkeit, die der Initiative bisher fehlte. Im Schatten von Ecopop und der Diskussion um die Abschaffung der Pauschalsteuer geht die dritte Abstimmungsvorlage vom 30. November gern vergessen. Mit «Rettet unser Schweizer Gold» soll die Nationalbank gezwungen werden, ihre Goldreserven in der Schweiz zu lagern, keine Goldreserven mehr zu verkaufen und mindestens 20 Prozent der Aktiven in Gold zu halten.

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