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Die Gütermetro sucht jetzt 100 Millionen

Der Bundesrat will das Projekt Cargo sous Terrain mit einem Spezialgesetz unterstützen – wenn genug Geld für die Startphase zusammenkommt.

In einem Logistikzentrum sollen die Güter von der Strasse auf die U-Bahn, genannt Cargo sous Terrain (CST), verladen werden und umgekehrt.
In einem Logistikzentrum sollen die Güter von der Strasse auf die U-Bahn, genannt Cargo sous Terrain (CST), verladen werden und umgekehrt.
Cargotube, Keystone
CST-Fahrzeuge werden mit einem Lift in den Tunnel befördert.
CST-Fahrzeuge werden mit einem Lift in den Tunnel befördert.
Cargotube, Keystone
Zeitleiste der Inbetriebnahme der ersten Etappe.
Zeitleiste der Inbetriebnahme der ersten Etappe.
Cargotube, Keystone
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Die Schweiz hat, vielleicht, ihr neues Jahrhundertprojekt. Cargo sous Terrain heisst es, abgekürzt CST, und ist von seinen Dimensionen her durchaus mit der Alpentransversale Neat zu vergleichen. Durchmessen wird diesmal allerdings das Mittelland, und zwar 20 bis 50 Meter unter Tag. In 30 Jahren, so die Idee, soll ein unterirdisches Bahnnetz von St. Gallen bis Genf einen automatisierten Gütertransport ermöglichen – effi­zient, staufrei und für das Auge des Oberflächenbewohners unsichtbar. Und für die Betreiber erst noch rentabel: So stellt es sich zumindest der Förderverein Cargo sous Terrain vor, der von einem guten Dutzend Unternehmen – von Migros und Coop über ZKB und Swisscom bis zu einigen Tech- und Ingenieurfirmen – sowie vom Tiefbauamt der Stadt Zürich getragen wird.

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