Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen

«Die harte Linie entspricht dem Zeitgeist»

«Die Sicherheit der Bevölkerung muss höher gewichtet werden als die Freiheit des Täters»: Natalie Rickli (SVP), Nationalrätin und Mitglied der Rechtskommission.

Am Mittwoch hat das Genfer Kriminalgericht entschieden, dass Fabrice A., der Mörder von Adeline M., nicht lebenslänglich verwahrt wird. Nun fragen sich viele: Wer dann?

Wie müsste das Parlament verfahren, damit ein Täter wie Fabrice A. richtig verwahrt würde?

Er wird wahrscheinlich nie mehr entlassen. Dann ist ja gut, oder?

Sicherheit hat man allerdings nie. Selbst wenn die Gesetze heute verschärft würden, könnte eine spätere Generation sie wieder lockern.

Was würden Sie ändern? Selbst Christoph Blocher hat bei der Umsetzung der Verwahrungsinitiative kapituliert. Mehr war nicht möglich.

Wie soll das Parlament die Verwahrung regeln, um höchstmögliche Sicherheit zu erreichen und rechtsstaatliche Prinzipien zu wahren?

Eine Systemumkehr klingt kompliziert. Könnte dies im Rahmen der laufenden Strafrechtsrevision geprüft werden?