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Die Herkules-Aufgabe

Das Bundesamt für Kultur will zwei Sarkophage an den Libanon und die Türkei zurückgeben. Die Fälle zeigen, wie der Bund im Kampf gegen den illegalen Antikenhandel auf der Stelle tritt.

Auf drei Millionen Franken geschätzt: Einer der Sarkophage im Genfer Zollfreilager, der zwölf Heldentaten von Herkules zeigt. Foto: Ministère public genevois
Auf drei Millionen Franken geschätzt: Einer der Sarkophage im Genfer Zollfreilager, der zwölf Heldentaten von Herkules zeigt. Foto: Ministère public genevois

Die beiden Zöllner wussten genau, was sie im Genfer Zollfreilager wollten. Gezielt schritten sie am 10. Dezember 2010 auf die Lagerbestände der Inanna Art Services SA zu. Sie rissen schwungvoll die Leintücher herunter und beschlagnahmten die Antiquitäten, die zum Vorschein kamen. Darunter zwei riesige Sarkophage. Der grössere aus solidem Marmor wog über zwei Tonnen, reichhaltig verziert mit Motiven der zwölf Heldentaten des Herkules. Geschätzter Wert: drei Millionen Franken.

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