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«Die Hoffnungen haben sich nicht erfüllt»

SEM-Chef Mario Gattiker ist nach einer Erkundungsreise in Eritrea ernüchtert. Die Behörden prüfen dennoch eine strengere Beurteilung eritreischer Asylgesuche.

Seine Behörde sucht den Dialog mit Eritrea: Mario Gattiker, Staatssekretär für Migration.
Seine Behörde sucht den Dialog mit Eritrea: Mario Gattiker, Staatssekretär für Migration.
Ruben Wyttenbach (13photo)
Ernüchterung: «Heute stellen wir fest: Die Öffnung in Eritrea hat nicht stattgefunden, entsprechende Hoffnungen haben sich nicht erfüllt», stellt Gattiker fest.
Ernüchterung: «Heute stellen wir fest: Die Öffnung in Eritrea hat nicht stattgefunden, entsprechende Hoffnungen haben sich nicht erfüllt», stellt Gattiker fest.
Peter Schneider, Keystone
«Die Erkenntnisse, etwa über den Zustand der Wirtschaft oder des Bildungssystems, sind eine wichtige Ergänzung für das Gesamtbild. Gestützt auf die Erkenntnisse, aktualisieren wir unser Lagebild», betont Gattiker.
«Die Erkenntnisse, etwa über den Zustand der Wirtschaft oder des Bildungssystems, sind eine wichtige Ergänzung für das Gesamtbild. Gestützt auf die Erkenntnisse, aktualisieren wir unser Lagebild», betont Gattiker.
Peter Klaunzer, Keystone
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Was sagen Sie zum Aargauer Dorf Oberwil-Lieli, das sich davon freikauft, vorläufig aufgenommene Asylsuchende aufzunehmen?

Das Resultat der Abstimmung ist demokratisch zustande gekommen und damit anzuerkennen. Ich halte es aber für eine Ausnahme. Nach meiner Erfahrung zeigt die Bevölkerung viel Verständnis für die Flüchtlingssituation.

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