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«Die katholische Lehre beruht auf Irrtümern»

Der katholische Priester Jonas Schmid* lebt in einer Partnerschaft mit einem Mann. Im geschützten Rahmen des Vereins Schwuler Seelsorger konnte er ein inneres Coming-out wagen.

Jonas Schmid hat es für sich geschafft, die Zölibatsverpflichtung zu relativieren. Foto: Reto Oeschger
Jonas Schmid hat es für sich geschafft, die Zölibatsverpflichtung zu relativieren. Foto: Reto Oeschger

Am Sonntag feiern Sie das 20-jährige Bestehen des Vereins Schwuler Seelsorger Adamim – in aller Heimlichkeit. Offenbar hat sich in den 20 Jahren nichts geändert?

Gesellschaftlich schon. Dass es Menschen gibt mit einer gleichgeschlechtlichen Orientierung, ist weitgehend anerkannt. In der Kirche dagegen hat sich grundsätzlich nichts verändert. Höchstens atmos­phärisch durch das berühmte Diktum von Papst Franziskus: «Wer bin ich, ihn zu verurteilen.» Es gibt in der Kirche nicht mehr diesen aggressiv homophoben Ton wie unter Benedikt XVI. Die grundsätzliche Einstellung des katholischen Lehramts aber ist die gleiche geblieben

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