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Die Klimalast von Collombey

Die Erdölraffinerie Collombey im Wallis steht vor dem Aus. Stellt sie ihren Betrieb ein, sinkt der CO2-Ausstoss in der Schweiz. Gleichwohl drohe ein Rückschlag im Klimaschutz, warnt der WWF. Der Bund widerspricht.

Weil die Raffinerie in Collombey nicht mehr in Betrieb ist, drohen im Emissionshandel zu tiefe Preise. Foto: Keystone
Weil die Raffinerie in Collombey nicht mehr in Betrieb ist, drohen im Emissionshandel zu tiefe Preise. Foto: Keystone

Die Erdölraffinerie Collombey im Wallis steht seit einigen Wochen still. Ihren Betrieb wird sie wohl nicht mehr aufnehmen. Die Besitzerin, das libysche Unternehmen Tamoil, gibt als Grund an, die Raffinerie habe in den letzten Jahren erhebliche Verluste verzeichnet. Bis zu 220 Mitarbeitern droht die Kündigung.Die Walliser Regierung ist beunruhigt und hält Ausschau nach einem Käufer, der bereit wäre, den Betrieb fortzuführen. Fraglich ist, ob sie damit Erfolg hat. Denn der Trend verläuft gemäss Experten in Richtung Raffinerien, die näher bei den Erdölfördergebieten liegen und grösser sind als Collombey.

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