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So will Landolt die BDP retten

Eveline Widmer-Schlumpf hat den Weg für eine engere Kooperation der Mitte bereitet. BDP-Präsident Martin Landolt sagt nun, wie er sich diese vorstellt – und was das Problem dabei ist.

Stellt sich eine «Konkordanz der Blöcke» vor: BDP-Präsident Martin Landolt an der Delegiertenversammlung (17. Januar 2015).
Stellt sich eine «Konkordanz der Blöcke» vor: BDP-Präsident Martin Landolt an der Delegiertenversammlung (17. Januar 2015).
Steffen Schmidt, Keystone

Die pflichtbewusste Eveline Widmer-Schlumpf fühlte sich auch vor der Bekanntgabe ihres Rücktritts in der Pflicht: Sie informierte nicht nur ihre eigene Partei über ihre Pläne, sondern auch Vertreter der anderen Mitteparteien. Die Bundesrätin wollte ihnen «ein paar Tage Zeit geben, um sich zu überlegen, wie sie sich positionieren wollen», sagte sie an ihrer Pressekonferenz am Mittwoch. Zeit also, um die Form der künftigen Zusammenarbeit zu klären. Denn auch wenn Widmer-Schlumpf von einer «Chance» für ihre Partei spricht, weiss sie ganz genau: Ihr Rücktritt wird für die BDP zur Hypothek. Ohne den Rückhalt der anderen Mittekräfte und ohne eine (inhaltliche) Kooperation wird sie im Bundesberner Haifischbecken untergehen.

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