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Die Kopfgesteuerte ist angezählt

Eveline Widmer-Schlumpf ist erstmals mit einem zentralen Geschäft im Parlament aufgelaufen. Dabei hat sie den vielleicht grössten Umbau des Landes zu bewältigen.

Wortlose Kommunikation: Eveline Widmer-Schlumpf nach dem Nein des Nationalrats zur Lex USA. (19. Juni 2013)
Wortlose Kommunikation: Eveline Widmer-Schlumpf nach dem Nein des Nationalrats zur Lex USA. (19. Juni 2013)
Keystone

Nie sagen Politiker mehr, als wenn sie nichts sagen. Eveline Widmer-Schlumpf war kaum misszuverstehen, als sie am Dienstag schweigend den Nationalratssaal verliess und an den wartenden Reportern vorbeirauschte. Die Botschaft lautete: Es tut weh. Mit dem Nein des Nationalrats zum US-Steuerdeal erlebte die Finanzministerin den schmerzlichsten Augenblick innerhalb der härtesten, herausforderndsten und im Ergebnis niederschmetterndsten Parlamentssession ihrer bisherigen Bundesratskarriere. Diese Session, die gestern zu Ende gegangen ist, hat der Öffentlichkeit eine neue Wortschöpfung namens Lex USA beschert – und der zuständigen Bundesrätin eine Niederlage, deren Folgen noch nicht absehbar sind.

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