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Die Kosten stehen an erster Stelle

Der politische Wille zum Atomausstieg scheint zu wachsen. Doch die weitreichenden finanziellen Folgen eines Abschieds von der Kernenergie beeinflussten bisher die Energieabstimmungen.

TA-Grafik ib / Quelle: Bundesamt für Energie, SonntagsZeitung

So banal es klingt: Die Schweiz ist heute noch ein Atom-Land, weil die Schweizerinnen und Schweizer das so wollten. Viermal in den vergangenen vier Jahrzehnten – 1979, 1984, 1990, 2003 – unternahmen Atomgegner via eidgenössische Volksabstimmung Versuche, die Nutzung der «Risikotechnologie» abzublocken. Sie haben viermal verloren – als kleiner Teilerfolg resultierte lediglich 1990 ein zehnjähriges Moratorium für den Bau neuer Atomkraftwerke. Dessen Verlängerung wiederum wurde 2003 bachab geschickt.

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