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«Die Kraft solcher Spiele wird überschätzt»

Mit direkten Investitionen – etwa in den Sport oder den Tourismus – würde man mehr erreichen: Sion-Befürworter bei einer Fackelaktion. Foto: Valentin Flauraud (Keystone)

Am 10. Juni stimmen die Walliser über die Olympiakandidatur Sion 2026 ab. Eine nationale Abstimmung wird es nicht geben, obwohl der Bund eine Milliarde investieren will. Ist das in Ordnung?

Also stimmen die Falschen ab?

Müsste man konsequenterweise die Übung abbrechen?

Seit 1960 endeten alle mit roten Zahlen. Im Prinzip gehts darum, weshalb die Öffentlichkeit einen Preis dafür bezahlen soll.

Welche Bedingungen müssten erfüllt sein?

Sie haben die Kandidatur analysiert. Was soll bleiben von Sion 2026?

Was sagen Sie?

Warum versprechen Promotoren Dinge, die sie nicht einhalten können?

Und dennoch will die ganze Sport- und ein grosser Teil der Politelite diese Spiele.

Was halten Sie denn für ein realistisches Vermächtnis?

Die als Stadtteile konzipierten Athletendörfer in Collombey und Thun sind gestorben. Der Doppelspurausbau des Lötschbergtunnels wurde nie ernsthaft erwogen. Was ist im Infrastrukturbereich zu erwarten?

Das müssen Sie ausführen.

Fünf Jahre nach Sion 2026 könnten wir also im Skifahren den Erzrivalen Österreich schlagen?

Wo zum Beispiel?

Welche?

Kandersteg könnte also seine Kompetenz in der Durchführung von Skispringkonkurrenzen erhöhen und das Goms in jener, Langlaufrennen zu veranstalten?

Wird das IOK eine Zerlegung der Spiele in verschiedene Disziplinen-WM akzeptieren?

Seit 1948 scheiterten alle Schweizer Olympiakandidaturen, zuletzt jene in Graubünden. Auch Sion 2026 ist nicht ideal aufgegleist. Was müsste man ändern?

Weshalb gerade die Rad-WM?

Wie ist Ihr Verhältnis zu solchen Grossanlässen?