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«Die Kritik ist eine billige Ausrede»

Mit ihrer Familieninitiative steht die CVP im Parlament allein auf weiter Flur. Präsident Christophe Darbellay sagt, warum seine Partei trotz hoher Steuerausfälle an der Urne mehr Erfolg haben wird als die SVP.

«Wir müssen die Familien in diesem Land stärken»: CVP-Präsident Christophe Darbellay.
«Wir müssen die Familien in diesem Land stärken»: CVP-Präsident Christophe Darbellay.
Keystone
Glaubt an intakte Chancen an der Urne: Darbellay bringt die Unterschriften für die Familieninitiative auf die Bundeskanzlei. (5. November 2012)
Glaubt an intakte Chancen an der Urne: Darbellay bringt die Unterschriften für die Familieninitiative auf die Bundeskanzlei. (5. November 2012)
Keystone
Ist mit einem familienpolitischen Anliegen gescheitert: Präsident Toni Brunner bei der Abgabe der SVP-Familieninitiative auf der Bundeskanzlei. (12. Juli 2011)
Ist mit einem familienpolitischen Anliegen gescheitert: Präsident Toni Brunner bei der Abgabe der SVP-Familieninitiative auf der Bundeskanzlei. (12. Juli 2011)
Keystone
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Herr Darbellay, Kritiker finden, die CVP-Initiative sei zu wenig zielgerichtet – eine direkte, ausserfiskalische Förderung der Familien sei sinnvoller. Warum prescht Ihre Partei nicht in diesem Bereich vor? Wir fördern die Familien überall, wo es sinnvoll und nötig ist – vom Jugendschutz bis hin zu mehr bezahlbarem Wohnraum. Diese Kritik ist eine billige Ausrede. Statt Familien zu fördern, setzen die restlichen Parteien andere Prioritäten: Auf der rechten Seiten will man Milliarden für die Unternehmenssteuerreform III ausgeben. Und die Linke sträubt sich konsequent gegen jegliche Steuersenkung. Wir dagegen fokussieren uns auf den Mittelstand und möchten Familien entlasten. Die Arbeitgeber investieren jährlich fünf Milliarden Franken für deren Unterstützung – und die Staatskasse zwackt eine Milliarde davon direkt wieder ab. Das ist ungerecht.

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