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Die Krux mit den 360'000 Tonnen Atommüll

Die Schweiz weiss nicht, wo sie ihren Atommüll entsorgen soll. Mit diesem Problem steht sie weltweit nicht allein da. Zwei Staaten machen aber unbeirrt vorwärts mit dem Endlagerbau.

Andernorts schlägt den Behörden massiver Protest entgegen: Sicherheitskräfte führen einen Demonstranten im deutschen Gorleben ab.
Andernorts schlägt den Behörden massiver Protest entgegen: Sicherheitskräfte führen einen Demonstranten im deutschen Gorleben ab.
Keystone
Der Widerstand kam in der Vergangenheit vor allem von Landwirten: Ein französischer Aktivist bei einer Auseinandersetzung mit Polizisten.
Der Widerstand kam in der Vergangenheit vor allem von Landwirten: Ein französischer Aktivist bei einer Auseinandersetzung mit Polizisten.
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Die Schweiz sucht und sucht – und wird seit vielen Jahren nicht fündig. Die Standortbestimmung für die Atommüll-Endlager ist ein langwieriger Prozess mit zahlreichen Unwägbarkeiten. Er wird doppelt so lange dauern wie ursprünglich geplant. Morgen wird er immerhin einen Schritt vorankommen: Die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) gibt bekannt, welche Regionen im Auswahlverfahren bleiben. Mit einem Entscheid des Bundesrats ist aber erst im Jahr 2027 zu rechnen. Damit dürfte das Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle 2050 und jenes für hochaktive 2060 betriebsbereit sein. Bis dann wird der giftige Müll an der Erdoberfläche im Zwischenlager in Würenlingen AG aufbewahrt.

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