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«Die Lage ist so dramatisch wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr»

Der Chef des Bundesamts für Migration glaubt, dass die Schweiz mehr Unterkünfte braucht.

Von Anja Burri
Sie haben die Überfahrt überlebt: Von der italienischen Küstenwache gerettete Flüchtlinge. Foto: Giuseppe Lami (Keystone)
Sie haben die Überfahrt überlebt: Von der italienischen Küstenwache gerettete Flüchtlinge. Foto: Giuseppe Lami (Keystone)

 Jeden Tag sterben Menschen beim Versuch, Europa zu erreichen. Gestern entdeckte die italienische Küstenwache ein Flüchtlingsboot mit 600 Menschen und 30 Leichen. Kann die Schweiz da zuschauen?

Das sind dramatische Szenen – man muss aber sehen, dass Italien alles tut, um Menschenleben zu retten. An den Aussengrenzen Europas kommt es immer wieder zu solchen Ausnahmesituationen. Letztes Jahr waren Bulgarien und Griechenland betroffen. Zurzeit ist die Lage in Italien aussergewöhnlich. Allein im Mai und im Juni kamen an die 35'000 Personen über das Meer. Die italienischen Behörden brauchen vor allem logistische Unterstützung der anderen Staaten, etwa bei der Registrierung und Unterbringung der Flüchtlinge . . .

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