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«Die Leute haben nicht einmal zugehört»

Das Schicksal der berühmten Therme in Vals ist besiegelt. Ihr Erschaffer, Peter Zumthor, der die unterlegene Investoren-Partei anführte, erklärt im Interview, was den Ausschlag zum Abstimmungsresultat gegeben hat.

Die Enttäuschung ist ihm ins Gesicht geschrieben: Der Haldensteiner Architekt Peter Zumthor nach seiner Niederlage an der Gemeindeversammlung in Vals. (9., resp. schon 10. März 2012)
Die Enttäuschung ist ihm ins Gesicht geschrieben: Der Haldensteiner Architekt Peter Zumthor nach seiner Niederlage an der Gemeindeversammlung in Vals. (9., resp. schon 10. März 2012)
Keystone
Peter Zumthor gibt Journalisten Auskunft, nachdem die Valser Remo Stoffels Angebot mit 287 zu 219 Stimmen angenommen hatten. (10. März 2012)
Peter Zumthor gibt Journalisten Auskunft, nachdem die Valser Remo Stoffels Angebot mit 287 zu 219 Stimmen angenommen hatten. (10. März 2012)
Keystone
Der einheimische Investor Remo Stoffel wird von der Valser Gemeindepräsidentin Margrit Walker-Tönz begrüsst. (9. März 2012)
Der einheimische Investor Remo Stoffel wird von der Valser Gemeindepräsidentin Margrit Walker-Tönz begrüsst. (9. März 2012)
Keystone
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Gestern haben sich die Valser mit 287 zu 219 Stimmen für das Projekt ihres Konkurrenten Remo Stoffel ausgesprochen. Wie haben Sie die Gemeindeversammlung und die Abstimmung erlebt?

Die Meinungen waren schon zu Beginn gemacht. Die Präsentationen und Voten konnten nichts mehr bewirken. Es hatte zuvor eine drei bis vierwöchige grosse Kampagne von Pius Truffer gegeben. Ihm ist es gelungen, viele Jugendliche mit dem Versprechen einer Mehrzweckhalle zu mobilisieren. Viele davon waren vielleicht zum ersten und letzten Mal an einer Gemeindeversammlung.

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