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«Die Leute kommen später und gehen früher»

Die parlamentarische Arbeitsgruppe, die das Informatikdesaster Insieme aufarbeitet, kämpft mit Schwierigkeiten: Kommissionsmitglieder schwänzen Sitzungen, frühere Politiker wollen nicht aussagen.

Millionenteures Desaster: Das Informatikprojekt Insieme war ein einziges Mammutprojekt mit einer Vielzahl von Akteuren.
Millionenteures Desaster: Das Informatikprojekt Insieme war ein einziges Mammutprojekt mit einer Vielzahl von Akteuren.
Gaëtan Bally (Keystone)
Niemand hatte mehr den Überblick: Eine gemeinsame Arbeitsgruppe von Finanz- und Geschäftsprüfungskommissionen beider Räte sollte abklären, wie es zum Abbruch des Informatikprojekts kam.
Niemand hatte mehr den Überblick: Eine gemeinsame Arbeitsgruppe von Finanz- und Geschäftsprüfungskommissionen beider Räte sollte abklären, wie es zum Abbruch des Informatikprojekts kam.
Lauren Gillieron (Keystone)
Sie zog dem Informatikprojekt den Stecker: Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf brach Insieme im September 2012 ab.
Sie zog dem Informatikprojekt den Stecker: Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf brach Insieme im September 2012 ab.
Peter Schneider (Keystone)
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Der Name des Projektes hört sich an wie das Programm einer Selbsthilfeorganisation. Der Name «Insieme» steht jedoch für ein Informatikdesaster der Eidgenössischen Steuerverwaltung, das die Steuerzahler mehr als 102 Millionen Franken kostet. Gegenwärtig untersucht eine 17-köpfige Arbeitsgruppe (AG) der Finanz- und Geschäftsprüfungskommissionen beider Räte unter Leitung von Ständerat Paul Niederberger (CVP, NW), wie es zum Millionendebakel kommen konnte. Gegen 8 Sitzungen hat die Arbeitsgruppe bisher durchgeführt, wie Mitglieder der Arbeitsgruppe gegenüber Redaktion Tamedia ausführten. Diese Mitglieder betonen ausserdem, dass die Arbeitsgruppe mit verschiedenen Schwierigkeiten konfrontiert sei.

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