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Die Lobbyisten und ihre Helfer

Die im Alpiq-Strategiepapier namentlich erwähnten Politiker haben keine Mühe, Teil eines Masterplans des Stromkonzerns zu sein. Im Gegenteil.

Unter Punkt 7.3. werden Politiker namentlich genannt: Ausriss aus dem Strategiepapier.
Unter Punkt 7.3. werden Politiker namentlich genannt: Ausriss aus dem Strategiepapier.

Man blickt selten dahinter, man hört viel Vages und Ungeheuerliches, und liegt dann für einmal tatsächlich eines dieser dunklen Papiere vor einem, werden kühnste Erwartungen zumindest erfüllt: So funktioniert Lobbying also tatsächlich.

Das am Montag von der «Basler Zeitung» veröffentlichte Strategiepapier zur näheren Zukunft des Stromkonzerns Alpiq ist ein hübsches Anschauungsbeispiel dafür, wie grosse Unternehmen versuchen, die Politik in der Schweiz zu ihren Gunsten zu beeinflussen. «Ich bin extrem froh, ist dieses Papier an die Öffentlichkeit gelangt», sagt Nationalrat Bastien Girod (Grüne, ZH), «seit fünf Jahren spüren wir den Druck der Branche, nun wird dieser Einfluss endlich öffentlich diskutiert.»

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