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Die mächtigste Frau Russlands

Walentina Matwijenko steht auf den internationalen Sanktionslisten ganz oben. Am Mittwoch kommt sie nach Bern.

Walentina Matwijenko, erste Vorsitzende des russischen Föderationsrats, im Oktober 2015 in Genf. Foto: Salvatore di Nolfi (Keystone)
Walentina Matwijenko, erste Vorsitzende des russischen Föderationsrats, im Oktober 2015 in Genf. Foto: Salvatore di Nolfi (Keystone)

Die russische Politikern Walentina Matwijenko verdient den Beinamen die Erste: die erste Frau im Rang eines Vizepremiers, die erste Gouverneurin, die erste Vorsitzende des russischen Föderationsrats – und eine der Ersten auf der Sanktionsliste der USA und der EU nach der Annexion der Krim durch Russland vor gut zwei Jahren. Seither sind ihr Ein- und Durchreise durch die EU untersagt. Weil die Schweiz die Sanktionen mitträgt, musste ihr der Bund eine Sonderbewilligung erteilen, damit sie an einem Treffen der europäischen Senatspräsidenten teilnehmen kann, das morgen in Bern beginnt. Vor einem Jahr hatte man ihr auf die gleiche Weise einen Besuch in Genf ermöglicht.

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