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Die Mär vom «Asylschlamassel»

Die aktuellen Asylzahlen verleiten Rechtskonservative zur Panikmache. Ein Blick über die Landesgrenze relativiert die Aufregung.

MeinungMartin Sturzenegger
Die Zunahme muss relativiert werden: Flüchtling im Durchgangszentrum von Embrach.
Die Zunahme muss relativiert werden: Flüchtling im Durchgangszentrum von Embrach.
Keystone

«Asylschlamassel» ist eines der Worte, die die SVP zur aktuellen Jahreszeit gerne verwenden. Jedes Mal, wenn die Zahl der Migranten in den Sommermonaten traditionell ansteigt, ist bei der Schweizerischen Volkspartei wieder Feuer im Dach: «Die Asylpolitik von Bundesrätin Sommaruga läuft aus dem Ruder – Asylschlamassel», schrieb Toni Brunner im Juni im parteiinternen Blatt. In diesem Monat war die Reihe an Kollege Hans Fehr, der die aktuellen Zahlen des Staatssekretariats für Migration (SEM) «mit Entsetzen» zur Kenntnis genommen hat: «Es ist eine explosive Zunahme», so Fehr. «Die Politik der offenen Scheunentore» müsse sofort gestoppt werden.

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