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«Die Mafiosi lachen über die Schweizer Gesetze»

Die Mafia profitiert in der Schweiz von der Gesetzgebung. Ex-Bundesanwalt Erwin Beyeler und Politiker sagen, was sich ändern müsste, damit sie strafrechtlich besser verfolgt werden könnte.

«Die Schweiz könnte sich an Italien orientieren»: Der ehemalige Bundesanwalt Erwin Beyeler.
«Die Schweiz könnte sich an Italien orientieren»: Der ehemalige Bundesanwalt Erwin Beyeler.
Keystone
«Ich warne davor, die Mängel in der Strafverfolgung alleine den bestehenden Gesetzen zuzuschreiben»: Der grüne Nationalrat Daniel Vischer.
«Ich warne davor, die Mängel in der Strafverfolgung alleine den bestehenden Gesetzen zuzuschreiben»: Der grüne Nationalrat Daniel Vischer.
Keystone
Sieht keinen Handlungsbedarf: SP-Nationalrat Daniel Jositsch.
Sieht keinen Handlungsbedarf: SP-Nationalrat Daniel Jositsch.
Keystone
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Bei der Verfolgung der kalabresischen Mafia 'Ndrangheta in der Schweiz kämpfen die Ermittler nicht nur gegen die geschickte Tarnung der Organisation, sondern auch gegen das Gesetz. Ein Kenner des Dossiers sagt zwar, den mutmasslichen Mitgliedern der Frauenfelder Zelle habe trotz Überwachung über Jahre kein strafrechtlich relevantes Vergehen angelastet werden können. Doch selbst jetzt, da führende Mitglieder des Thurgauer Ablegers in Kalabrien verhaftet worden sind und öffentlichkeitswirksam Videobeweise präsentiert wurden, dürfte die Bundesanwaltschaft (BA) grösste Schwierigkeiten haben, weitere Clanmitglieder strafrechtlich zu belangen.

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