Zum Hauptinhalt springen

Die Margen von Apotheken und Ärzten geraten unter Druck

Über 450 Millionen Franken liessen sich beim Vertrieb von Medikamenten laut Santésuisse sparen. Der Bund geht das Problem nun an.

Zu teuer: Die aktuellen Margen der Medikamente liegen deutlich über den effektiven Kosten.
Zu teuer: Die aktuellen Margen der Medikamente liegen deutlich über den effektiven Kosten.
Gaetan Bally, Keystone

Für den Krankenkassenverband Santésuisse ist klar: Apotheken und Ärzte verdienen mit der Abgabe von Medikamenten viel zu viel. Nutze man dieses Sparpotenzial, könne man die Prämien um 1,7 Prozent reduzieren. Pro Person liessen sich so jährlich 55 Franken sparen, rechnen die Versicherer vor. Sie stützen sich dabei auf einen Auslandvergleich, den sie regelmässig durchführen. Die neusten Berechnungen für 2015 resultieren in einem Sparpotenzial von 458 Millionen Franken, wie der «Tages-Anzeiger» erfahren hat.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.