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Grundeinkommen: Warum die Linke streikt

Los gehts mit dem Abstimmungskampf für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Und wo bleibt Links-Grün?

Öffentlichkeitswirksam: Im Oktober 2013 machten die Initianten für das Grundeinkommen mit einer Fünferli-Aktion auf ihr Anliegen aufmerksam.
Öffentlichkeitswirksam: Im Oktober 2013 machten die Initianten für das Grundeinkommen mit einer Fünferli-Aktion auf ihr Anliegen aufmerksam.
Keystone
Für die Aktion nahmen die Initianten einen Kredit auf und tauschten das Geld bei der Nationalbank in Fünfräppler um. (1. Oktober 2013)
Für die Aktion nahmen die Initianten einen Kredit auf und tauschten das Geld bei der Nationalbank in Fünfräppler um. (1. Oktober 2013)
Keystone
In Geld gebettet: Diese Passantin legt sich spontan auf den Boden.
In Geld gebettet: Diese Passantin legt sich spontan auf den Boden.
Keystone
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Es blieb: das Baby. Über den Boden des drögen Berner Medienzentrums krabbelte, zwischen Tischen und Stuhlreihen hindurch, das Kind der Rapperin Big Zis. Vorne sassen einige Damen und Herren und verhandelten vor den etwas ratlosen Bundeshausjournalisten die grossen Fragen: das «neue Kulturzeit­alter», das bald anbrechen werde. Die «nächste Stufe der Demokratie». Und dazwischen schrie fröhlich immer wieder das Baby. Eingeladen hatten die Urheber der Volksinitiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen, die erstmals ihr Anliegen vorstellten, und was sich im Saal abspielte, war eine der seltsameren Pressekonferenzen der vergangenen Jahre.

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