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Die neue Anbauschlacht

Urban Farming ist kein Witz: Die ganze Stadt Basel könnte mit Gemüse und Fisch von eigenen Rasen und Dächern versorgt werden.

Philipp Löpfe
Unterstützung: Die Gärtnerin Adelle Martin arbeitet für City Slicker Farms, eine Nonprofitorganisation, die in Hinterhöfen Früchte und Gemüse für arme Amerikaner anbaut. (25. Juni 2009)
Unterstützung: Die Gärtnerin Adelle Martin arbeitet für City Slicker Farms, eine Nonprofitorganisation, die in Hinterhöfen Früchte und Gemüse für arme Amerikaner anbaut. (25. Juni 2009)
Justin Sullivan, AFP
Zwischennutzung: Mit seiner Riverpark Farm in Brooklyn, New York, füllt Zach Pickens eine temporäre Lücke im Stadtbild. (15. November 2011)
Zwischennutzung: Mit seiner Riverpark Farm in Brooklyn, New York, füllt Zach Pickens eine temporäre Lücke im Stadtbild. (15. November 2011)
Richard Drew, Keystone
Vorbereitung: In dieser Indoor-Reisplantage in einem Keller eines Bürogebäudes im Tokioter Finanzdistrikt lernen junge Japaner das Bauernhandwerk. (11. Januar 2006)
Vorbereitung: In dieser Indoor-Reisplantage in einem Keller eines Bürogebäudes im Tokioter Finanzdistrikt lernen junge Japaner das Bauernhandwerk. (11. Januar 2006)
Kennedy Brown, Keystone
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Während des Zweiten Weltkriegs wurde jede verfügbare Grünfläche in der Schweiz umgepflügt und in einen Kartoffelacker verwandelt. Auch die Zürcher Sechseläutenwiese blieb nicht verschont. Die legendäre Anbauschlacht hatte einen ernsten Hintergrund: Die Schweiz war von Hitlers Truppen umzingelt und damit auch vom Import von Lebensmitteln abgeschnitten. Das führte zu einer prekären Situation, Hunger wurde eine ernsthafte Bedrohung. Schon damals reichte die Produktion der einheimischen Landwirtschaft nicht aus, um die Bevölkerung zu ernähren.

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