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Die neue Billag

Was die Serafe AG beim Eintreiben der Radio- und TV-Gebühren besser machen will als ihre Vorgängerin.

«Bis auf weiteres läuft die Kommunikation über mich»: Mediensprecher Erich Heynen im noch leeren Büro der Serafe AG. Foto: Doris Fanconi
«Bis auf weiteres läuft die Kommunikation über mich»: Mediensprecher Erich Heynen im noch leeren Büro der Serafe AG. Foto: Doris Fanconi

Wer die Firma kennen lernen will, die künftig in jedem Haushalt die Radio- und Fernsehgebühr einziehen soll, wer den Mann kennen lernen will, der diese Firma und die 3,6 Millionen Gebührenrechnungen unter Kontrolle halten wird, wer irgendetwas über diese geheimnisumwitterte Serafe AG erfahren will, die noch nicht einmal über einen Internetauftritt verfügt – wer hierzu Fragen stellt, begibt sich für die Antworten in eine Welt der Gegensätze. Da ist auf der einen Seite das Bedürfnis nach Diskretion, Datenschutz und Geschäftsgeheimnis spürbar. Und auf der anderen Seite das Bewusstsein, dass eine kritische Öffentlichkeit schon bald fortwährend Rechenschaft einfordern wird.

«SRG würde 70 Prozent des Umsatzes verlieren»: Doris Leuthard spricht sich im Ständerat gegen die Abschaffung der Billag-Gebühren aus. (8. März 2017)
«SRG würde 70 Prozent des Umsatzes verlieren»: Doris Leuthard spricht sich im Ständerat gegen die Abschaffung der Billag-Gebühren aus. (8. März 2017)
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Ist gegen die angestrebte «Zerstörung der SRG»: SP-Ständerat Paul Rechsteiner.
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Werner Hösli (SVP/GL) moniert, die SRG überschätze sich.
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