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Ostschweiz hat die Macht verloren

Bundesrat, Parteipräsidien, Fraktionsspitzen: Nach dem Abgang Toni Brunners ist die Region nirgends mehr vertreten – mit einer Ausnahme. Die Reaktion der Ostschweizer ist erstaunlich.

Mit dem Rücktritt von SVP-Präsident Toni Brunner am Wochenende ist die Ostschweiz endgültig aus den politischen Spitzenämtern in Bundesbern verschwunden. Nun ist dieser Landesteil mit einer Ausnahme weder im Bundesrat noch in den Partei- oder Fraktionsspitzen vertreten. Einzig der Präsident der BDP, der Glarner Martin Landolt, kommt aus der Region. Die Macht zentriert sich stattdessen in Bern und in der Romandie. Auch die zuvor untervertretene Zentralschweiz hat wieder zwei Exponenten in bedeutsamen Positionen: Die Schwyzerin Petra Gössi ist vor einer Woche zur FDP-Präsidentin gewählt worden, der Zuger Gerhard Pfister am Samstag zum CVP-Chef. Und sogar das Tessin, das lautstark einen Bundesratssitz fordert, stellt mit Ignazio Cassis (FDP) und Filippo Lombardi (CVP) zwei Fraktionschefs im Bundeshaus.

Adieu: Der ehemalige SVP-Präsident Toni Bruner auf dem Weg in eine UREK-Sitzung (Foto: Keystone; 2. November 2015)
Adieu: Der ehemalige SVP-Präsident Toni Bruner auf dem Weg in eine UREK-Sitzung (Foto: Keystone; 2. November 2015)

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