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«Die Parteien können sich nur die Finger verbrennen»

Keine Partei will die Kampagne gegen die Pädophileninitiative führen – wegen fehlender Kapazitäten. Damit überlassen sie den Initianten das Feld.

Geht es nach den Initianten, sollen Pädokriminelle lebenslänglich nicht mehr mit Kindern arbeiten dürfen: Blick in die Umkleidekabine einer turnhalle. (Archivbild)
Geht es nach den Initianten, sollen Pädokriminelle lebenslänglich nicht mehr mit Kindern arbeiten dürfen: Blick in die Umkleidekabine einer turnhalle. (Archivbild)
Keystone
Wurde nach ihrem Stichentscheid zu Ungunsten der Pädophilen-Initiative massiv angefeindet: Die letztjährige Nationalratspräsidentin Maya Graf während der Debatte. (18. September 2013)
Wurde nach ihrem Stichentscheid zu Ungunsten der Pädophilen-Initiative massiv angefeindet: Die letztjährige Nationalratspräsidentin Maya Graf während der Debatte. (18. September 2013)
Keystone
Ihr Anliegen soll mit einer Gesetzesverschärfung argumentativ bekämpft werden: Aktivistinnen des Vereins Marche Blanche reichen die Unterschriften für ihre Volksinitiative ein. (20. April 2011)
Ihr Anliegen soll mit einer Gesetzesverschärfung argumentativ bekämpft werden: Aktivistinnen des Vereins Marche Blanche reichen die Unterschriften für ihre Volksinitiative ein. (20. April 2011)
Keystone
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Pädophile sollen nicht mehr mit Kindern arbeiten dürfen: Das fordert die Pädophileninitiative, über die das Volk am 18. Mai abstimmt. Die Vorlage war im Parlament stark umstritten. Sie wurde zwischen den Räten hin und her gereicht, und am Schluss konnten sich die beiden Kammern doch nicht auf eine gemeinsame Abstimmungsempfehlung einigen. Der Ständerat lehnte die Initiative ab, während der Nationalrat das zunächst beschlossene Nein in der Schlussabstimmung revidierte und sich damit für das Anliegen aussprach.

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