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«Die politischen Grenzen sind nicht mehr überall sinnvoll»

Autonummernschilder mit Regionen statt Kantonen: Manuel Friesecke erklärt die ungewöhnliche Idee seines Vereins Regio Basiliensis.

Rupen Boyadjian
Der Kantönligeist entspreche nicht mehr der Realität im Lebensalltag, sagt der Geschäftsführer des Vereins Regio Basiliensis, Manuel Friesecke: Ein Nummernschild des Kantons Waadt mit der begehrten runden Zahl 10'000.
Der Kantönligeist entspreche nicht mehr der Realität im Lebensalltag, sagt der Geschäftsführer des Vereins Regio Basiliensis, Manuel Friesecke: Ein Nummernschild des Kantons Waadt mit der begehrten runden Zahl 10'000.
Fabrice Coffrini, Keystone
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Sie schlagen die Abschaffung der kantonalen Autoschilder vor. Will der Verein Regio Basiliensis, dessen Geschäftsführer Sie sind, so die an der Urne gescheiterte Basler Kantonsfusion durch die Hintertür erreichen?

Nein, das kann man so nicht sagen. Unser Verein setzt sich generell dafür ein, dass die politischen Grenzen, die in den funktionalen Räumen bestehen, durchlässiger werden. Das Ziel des Vereins Regio Basiliensis ist es, diese Durchlässigkeit über die Landesgrenzen hinaus zu erreichen, aber auch in der Schweiz selber. Mit der Abstimmung zur Kantonsfusion hat das nichts zu tun. Wir hatten dazu auch keine Position vertreten, sondern nur versucht, Informationen für einen fundierten Entscheid zur Verfügung zu stellen: pro und kontra.

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