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Die pragmatische Energiewende

Der Nationalrat will keine Revolution, sondern einen Wandel der kleinen Schritte. Die Frage bleibt, ob im Inland genügend Strom aus erneuerbarer Energie zu gewinnen ist.

Durch Schweizer Hochspannungsleitungen fliesst noch jahrzehntelang einheimischer Atomstrom. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)
Durch Schweizer Hochspannungsleitungen fliesst noch jahrzehntelang einheimischer Atomstrom. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

Die Mitte-links-Koalition, die 2011 im Parlament «den schrittweisen Atomausstieg» lancierte, hat während der einwöchigen Energiedebatte im Nationalrat gehalten. Meist wurden FDP und SVP überstimmt, auch wenn einige Mehrheiten knapp zustande ­kamen und auch die Linke mit vielen Forderungen scheiterte. Beschlossen wurde nichts Revolutionäres, sondern es wird auf Bestehendem aufgebaut. Die Fördergelder für erneuerbare Energien werden in den nächsten Jahren schrittweise erhöht und der Anreiz zur effizienteren Verwendung fossiler Energie für Fahrzeuge und Heizungen verstärkt. Die AKW werden nicht – wie von links gefordert – rasch abgeschaltet, sondern können noch einige Jahrzehnte Strom produzieren.

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