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«Die Reform hat Vorteile – gerade für Frauen»

Christiane Brunner mit Pussy-Hat, dem Symbol gegen Trumps Hasspolitik – und Sexismus. Foto: Sébastien Agnett (13photo)

Bei den Linken wächst der Widerstand gegen die Altersreform – selbst gegen das Modell des Ständerats. Sie setzen sich für ein Ja ein. Warum?

Obwohl das Rentenalter für Frauen auf 65 Jahre steigt?

Linke Frauen und Gewerkschaften sagen: Solange zwischen den Geschlechtern Lohnungleichheit herrscht, soll das Frauenrentenalter nicht erhöht werden.

Was ist denn verloren, wenn die jetzige Reform scheitert?

Die linken Reformgegner spielen damit also den Bürgerlichen in die Hände?

Rentenalter67 hätte doch in einer Volksabstimmung keine Chance.

Die Warnungen sind nicht aus der Luft gegriffen. Langfristig ist die AHV in der heutigen Form nicht finanzierbar.

Sie selber tönten auch schon anders: Gegen die letzte AHV-Revision 1995 hatten Sie als Gewerkschafterin noch das Referendum ergriffen.

Dann sind Sie heute froh, dass Sie das Referendum verloren haben?

Sie führten 1991 den grossen Frauenstreik an, als eine halbe Million Frauen in der Schweiz die Arbeit niederlegte, um sich für ihre Rechte starkzumachen. Ist so etwas heute noch denkbar?

Gehen Sie am Frauentag ebenfalls auf die Strasse?

Welche Gründe haben denn die Frauen in der Schweiz für Proteste?

Viele Menschen weltweit hofften auf einen Sieg von Hillary Clinton, weil sie gerne eine Frau als Präsidentin der USA gehabt hätten. Sehen Sie Parallelen zu Ihrer Nichtwahl in den Bundesrat?

Sie haben eine ganze Generation von Frauen geprägt – kaum ein Wahlkampf irgendwo, in dem nicht eine Kandidatin auf Ihre verhinderte Wahl verweist als Grund, warum sie in die Politik ging. Was bedeutet Ihnen das?

Sie wurden später Ständerätin. Auch dort hatten manche Kollegen Mühe mit Ihnen.

Sie waren Parteipräsidentin der SP. Was halten Sie vom Richtungsstreit, der wieder mal ausgebrochen ist?