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Die Religionen als letzte Männerbastionen

In der katholischen Kirche ist die Situation der Frau prekärer als im Islam, zeigt der Interreligiöse Thinktank in einer Studie über Frauen in Leitungsämtern.

Unter Männern: Der Papst und seine Kirche lassen noch immer keine Frauen für wichtige Ämter zu. Ehrenamtliches Engagement ohne Weihe hingegen ist willkommen.
Unter Männern: Der Papst und seine Kirche lassen noch immer keine Frauen für wichtige Ämter zu. Ehrenamtliches Engagement ohne Weihe hingegen ist willkommen.
Reuters

Dieses Jahr konnten die Frauen in der Schweiz feiern. Vor 40 Jahren wurde das Frauenstimmrecht eingeführt. Bei den Religionsgemeinschaften haben Frauen indessen wenig Grund zum Jubilieren. Vom liberalen Judentum und den reformierten Kirchen abgesehen, sind Frauen kaum in religiösen Leitungsämtern zu finden. Die renommierten feministischen Theologinnen des Interreligiösen Thinktanks haben der religiösen Leadership von Frauen im Judentum, Christentum und Islam nachgespürt. Vor dem weltweiten Horizont gehen sie besonders auf die Situation in der Schweiz ein. Die hundertseitige interreligiöse Studie «Rabbinerinnen, Kantorinnen, Imaminnen, Muftis, Pfarrerinnen, Bischöfinnen, Kirchenrätinnen» ist die erste Untersuchung dieser Art.

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