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Die Schweiz, bald das letzte Raserparadies?

Autofahrer, die im Ausland gegen Regeln verstossen, sollen dank einer neuen EU-Datenbank nicht mehr ungeschoren davonkommen. Die Schweiz kann davon nicht profitieren. Sie muss Umwege gehen.

17'000 Franken Busse: Die Kantonspolizei St. Gallen hat im Sommer 2009 zwei 21- und 33-jährige Männer aus den Vereinigten Arabischen Emiraten angehalten.
17'000 Franken Busse: Die Kantonspolizei St. Gallen hat im Sommer 2009 zwei 21- und 33-jährige Männer aus den Vereinigten Arabischen Emiraten angehalten.
Keystone

Urlaubszeit, Reisezeit, Raserzeit: Autofahrer, die ihre Landesgrenzen hinter sich lassen, werden oft zu Verkehrsrüpeln. Dreimal häufiger verstossen sie gegen die Verkehrsregeln. Das belegen die Zahlen der EU-Kommission seit Jahren. Und seit Jahren versucht die EU, gegen die Verkehrssünder vorzugehen. Bislang vergeblich. Denn Verkehrsverstösse werden noch immer nicht grenzüberschreitend geahndet. Ab heute soll jedoch ein neues Datensystem aufgegleist werden, das Besserung bringen soll: Eucaris. Die Datenbank garantiert gewissermassen den länderübergreifenden Austausch

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