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Die Schweiz erhält den Gripen zum Sonderpreis

Obwohl Schweden das Herstellerland des Gripen ist, wird die Schweiz deutlich weniger für einen Jet Typ E zahlen als Stockholm. Ein Grund: Ueli Maurer hat gut verhandelt.

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Umstrittener Kampfjet: Der Gripen beim Testflug in Schweden. (4. Mai 2012)
Umstrittener Kampfjet: Der Gripen beim Testflug in Schweden. (4. Mai 2012)
Keystone

Die Schweiz zahlt für einen Gripen-Kampfjet 15 bis 30 Prozent weniger als Schweden. Das berichtete die «Tagesschau» des Schweizer Fernsehens. Ein Jet Typ E wird die Schweiz 100 Millionen Franken kosten. Schweden zahle für das gleiche Flugzeug hingegen 115, je nach Aufrüstung 130 Millionen Franken. Obwohl Schweden das Herstellerland des Gripen ist und deutlich mehr Kampfjets beschaffen will als die Schweiz.

Die schwedische Verteidigungsministerin Karin Enström bestätigte das gegenüber der «Tagesschau»: «Dieser Preis beinhaltet die Entwicklungskosten und den Aufbau einer gesamten neuen Produktionskette. Wir wissen um das gute Ansehen der Schweizer Luftwaffe in der ganzen Welt. Einen solchen Partner brauchen wir. Und davon werden wir langfristig profitieren können.»

Zudem hat Bundesrat Ueli Maurer schon früh in den Verhandlungen mit Schweden einen Fixpreis festgesetzt. Im November 2011 einigte er sich mit den Schweden auf einen Stückpreis von 100 Millionen Franken. Die Preisdifferenz könnte zum entscheidenden Trumpf für Maurer werden.

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