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Die Schweiz friert syrische Millionen ein

Seit Jahresbeginn hat die Schweiz bereits die Vermögen von Mubarak, Ghadhafi und Ben Ali blockiert. Nun hat sie die Gelder von 23 syrischen Regime-Mitgliedern gesperrt.

Noch ist unklar, ob seine Gelder auch unter den eingefrorenen Millionen sind: Syriens Präsident Bashar Assad während einer Rede in Damaskus.
Noch ist unklar, ob seine Gelder auch unter den eingefrorenen Millionen sind: Syriens Präsident Bashar Assad während einer Rede in Damaskus.
Keystone

Die Sanktionen der Schweiz gegen Syrien richten sich gegen natürliche Personen, unter ihnen Präsident Bashar Assad, sein Bruder und Armeechef Mahir sowie weitere Personen aus dem Umfeld des Präsidenten und Mitglieder des Sicherheitsapparates. Das Seco bestätigte entsprechende Angaben der «Zentralschweiz am Sonntag».

Schweizer Finanzinstitute sind unter Strafandrohungen angehalten, Gelder dieser Personen an das Seco zu melden. Ob unter den neu blockierten Guthaben auch solche des syrischen Machthabers Bashar al-Assad sind, wollte das Seco nicht bekanntgeben.

Mehr als 1,2 Milliarden Franken blockiert

Damit erhöht sie die im Laufe des Jahres eingefrorenen Gelder auf 1,217 Milliarden Franken. 650 Millionen betreffen das Regime von Muammar al-Ghadhafi. 410 Millionen Franken aus dem Umfeld des abgetretenen ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak, sowie 60 Millionen aus dem Umfeld des gestürzten tunesischen Präsidenten Ben Ali werden ebenfalls zurückbehalten.

In den vergangenen Monaten hat die Schweiz gegen verschiedene Staaten im arabischen Raum Sanktionsmassnahmen beschlossen oder aber Guthaben von abgetretenen Mitgliedern des Regimes blockiert.

SDA/kpn

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