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«Die Schweiz gilt als rücksichtslos und unsolidarisch»

Die EU kritisierte die Schweiz diese Woche in ihrem neuen Positionspapier harsch. Mitglieder der Aussenpolitischen Kommission sagen, was sie davon halten. Und was die Schweiz nun tun muss.

«Es geht nur ums Geld, die EU will die Schweiz melken»: Arthur Loepfe (CVP/AI).
«Es geht nur ums Geld, die EU will die Schweiz melken»: Arthur Loepfe (CVP/AI).
Keystone
«Der Schweiz geht es gut, das weckt Neid»: Maximilian Reimann (SVP/AG).
«Der Schweiz geht es gut, das weckt Neid»: Maximilian Reimann (SVP/AG).
Keystone
«Die Finanzfrage ist nicht die einzige, aber die wichtigste»: Doris Fiala (FDP/ZH).
«Die Finanzfrage ist nicht die einzige, aber die wichtigste»: Doris Fiala (FDP/ZH).
Keystone
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«Man muss das Positionspapier ernst nehmen», sagt SP-Nationalrat Andreas Gross auf Anfrage von Redaktion Tamedia. Es sei nicht einfach die Stimme des EU-Botschafters, sondern die einer Mehrheit der EU-Staaten. «Der veränderte Tonfall ist ein Ausdruck davon, dass die Schweiz in der EU als rücksichtslos, selbstherrlich und unsolidarisch angesehen wird.» Zu Recht, findet Gross. «Die EU will keine Sonderzüge. Die Schweiz beteiligt sich zu wenig an den Lasten.»

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