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Die Schweiz hat einen neuen obersten Bauern

Der Bauernverband hat CVP-Nationalrat Markus Ritter zum neuen Präsidenten gewählt. Er setzte sich mit 245 zu 210 Stimmen gegen den SVP-Nationalrat Andreas Aebi durch.

Mit 245 Stimmen gewählt: CVP-Nationalrat Markus Ritter ist neuer Präsident des Bauernverbandes.
Mit 245 Stimmen gewählt: CVP-Nationalrat Markus Ritter ist neuer Präsident des Bauernverbandes.
Keystone
Nach zwölf Jahren ist Schluss: Hansjörg Walter gibt sein Amt als höchster Bauer ab.
Nach zwölf Jahren ist Schluss: Hansjörg Walter gibt sein Amt als höchster Bauer ab.
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... der SVP-Nationalrat Andreas Aebi ....
... der SVP-Nationalrat Andreas Aebi ....
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Der St. Galler CVP-Nationalrat Markus Ritter ist am Mittwoch zum neuen Präsidenten des Schweizerischen Bauernverbands (SBV) gewählt worden. Er setzte sich an der Delegiertenversammlung in Bern gegen drei Mitbewerber durch. Damit wird Ritter Nachfolger von Hansjörg Walter, der nach zwölf Jahren abtritt.

Die Ausgangslage vor der Präsidiumswahl war bis zuletzt offen. Im Rennen waren ausser Ritter der Berner SVP-Nationalrat Andreas Aebi, der Freiburger FDP-Grossrat Fritz Glauser und der Luzerner CVP-Kantonsrat Josef Dissler.

Erster Biobauer an der Spitze

Markus Ritter setzte sich im 4. Wahlgang mit 245 zu 210 Stimmen gegen Aebi durch. Mit dem 45-jährigen Rheintaler steht erstmals ein Biobauer an der Spitze des Verbandes. Sein Betrieb ist auf Milchwirtschaft ausgerichtet. Seit 2005 präsidiert Ritter den St. Galler Bauernverband.

Der abtretende SBV-Präsident Hansjörg Walter war während zwölf Jahren oberster Bauer der Schweiz. Der 61-jährige Landwirt aus dem Thurgau zeichnet sich durch seine grosse Akzeptanz über die Grenzen der Landwirtschaft hinaus aus. Auch im Parlament geniesst er hohes Ansehen. Walter präsidiert 2012 den Nationalrat.

CVP im Vorteil

Es war im Vorfeld bereits spekuliert worden, dass bei Aebi das Parteibuch zum Stolperstein werden könnte. Nach einem ungeschriebenen Gesetz wechseln sich SVP, FDP und CVP bei der Besetzung des SBV-Präsidiums ab. An der Reihe war demnach die CVP.

Wer das Rennen macht, entschieden die rund 500 Delegierten aus den 25 Kantonalverbänden und den 60 Dach- und Fachorganisationen. Nicht überraschend portierten kantonale Verbände Kandidaten aus ihren Regionen. Bedeckt hielten sich dagegen die nationalen Fachorganisationen.

SDA/fko

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