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«Die Schweiz ist nicht das erste Thema in der EU»

Nach dem Ja zur SVP-Zuwanderungsinitiative: EDA-Staatssekretär Yves Rossier über die Phase der Empörung, die schwierige Suche nach Lösungen und die Zukunft der Bilateralen.

Auf heisser Mission: Yves Rossier leitet das Staatssekretariat im Aussendepartement.
Auf heisser Mission: Yves Rossier leitet das Staatssekretariat im Aussendepartement.
Keystone

Pech gehabt. Das Interview findet nach 18.30 Uhr statt – und da pflegt Yves Rossier, die Nummer zwei im Aussen­departement, in seinem Büro zu rauchen. Drei Zigaretten werden es bis zum Ende des Gesprächs, das liegt qualmmässig auch für zwei Nichtraucher noch im Rahmen. Glück gehabt. Das Interview findet statt. Beim ersten Anlauf einige Tage zuvor schoss der 53-jährige Freiburger aus seinem Büro, blickte eher mürrisch auf die wartenden Journalisten und meinte mit einem welschen Akzent, dem man vieles verzeiht: «Was wollen Sie hier? Ich gebe sicher kein Interview.» Es war ein ­Missverständnis.

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