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«Die Schweiz ist viel zu attraktiv für Zuwanderer»

SVP-Nationalrat Hans Fehr hält den von CVP-Nationalrat Gerhard Pfister propagierten Gegenvorschlag zur Zuwanderungsinitiative für eine Alibiübung.

Hubert Mooser
«Die pfistersche Version ist eine Alibi- und Profilierungsübung»: SVP-Nationalrat Hans Fehr (r.) zum Gegenvorschlag von Gerhard Pfister (CVP).
«Die pfistersche Version ist eine Alibi- und Profilierungsübung»: SVP-Nationalrat Hans Fehr (r.) zum Gegenvorschlag von Gerhard Pfister (CVP).
Keystone

Gerhard Pfister von der CVP will einen Gegenvorschlag zur SVP-Zuwanderungsinitiative ausarbeiten. Schweizer sollen bei der Jobvergabe bevorzugt werden. Was sagen Sie dazu?

Ich stelle fest, dass derzeit viele versuchen, sich in Anbetracht der unkontrollierten Zuwanderung mit ihren schwerwiegenden Folgen mit irgendwelchen kleinkarierten Rezepten als «Retter» zu profilieren. Weil sie nicht den Mut haben, zu sagen: Wir müssen die Personenfreizügigkeit mit der EU neu und besser verhandeln. Wir können doch nicht jedes Jahr eine Zuwanderung von netto 80'000 Personen in der Grössenordnung der Stadt Winterthur verkraften. Das sieht inzwischen fast jeder ein – nur gewisse Parteien und Politiker leben offenbar im Elfenbeinturm.

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