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Die Schweiz kocht – was die Hitze mit uns macht

Alles klebt, vieles stirbt. Sind das die Sommer der Zukunft? Betrachtungen aus einem glühenden Land.

Die Füsse kühlen, die Fische sterben: Sommer in der Schweiz. Bild: Doris Fanconi
Die Füsse kühlen, die Fische sterben: Sommer in der Schweiz. Bild: Doris Fanconi

Zürich, Wiedikon. Zunächst geht es darum, den Moment so lange wie möglich herauszuzögern. Weil einem jetzt schon klar ist, was passieren wird: nichts. Man wird daliegen ohne Duvet und mit Buch, das Licht anmachen, eine halbe Stunde lang lesen, das Licht ausmachen und daliegen. Es ist Mitternacht, aber noch immer zu warm. Man liegt also weiter und überlegt, welchen Salat von Yotam Ottolenghi man als nächsten machen möchte und wie das Porträt anfangen soll, an dem man schon am Nachmittag herumüberlegt hat, und auch jetzt fällt einem keine Lösung ein. Halb zwei Uhr nachts. Höchste Zeit zum Aufstehen, etwas trinken, im Buch weiterlesen und sich wieder einmal ins Bett legen. Der Morgen kommt bestimmt.

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