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«Die Schweiz nimmt Schaden»

Die Wirren um die Fifa werden in Bundesbern nicht mehr einfach nur lakonisch akzeptiert. Parlamentarier wollen die Korruption im grössten Verein der Welt bekämpfen. Neuerdings auch aus den Reihen der SVP.

Nach dem Korruptions-Skandal im Dezember 2010 reagierte die Fifa umgehend: Sie deckte die Bundesparlamentarier mit Broschüren ein und lud Politiker zu einer Informationsveranstaltung in den Fifa-Hauptsitz am Zürichberg ein.
Nach dem Korruptions-Skandal im Dezember 2010 reagierte die Fifa umgehend: Sie deckte die Bundesparlamentarier mit Broschüren ein und lud Politiker zu einer Informationsveranstaltung in den Fifa-Hauptsitz am Zürichberg ein.
Keystone
Mehrere bürgerliche Politiker stimmen mittlerweile in die Kritik an die Fifa ein. Beschleunigt wurde das Umdenken durch den neuen St. Galler SVP-Nationalrat Roland Büchel (rechts). Als ehemaliger Fifa-Mitarbeiter und gelernter Sportmanager hatte Büchel jahrelang Einblick in die internationale Sportszene.
Mehrere bürgerliche Politiker stimmen mittlerweile in die Kritik an die Fifa ein. Beschleunigt wurde das Umdenken durch den neuen St. Galler SVP-Nationalrat Roland Büchel (rechts). Als ehemaliger Fifa-Mitarbeiter und gelernter Sportmanager hatte Büchel jahrelang Einblick in die internationale Sportszene.
Keystone
Dasselbe fordert der Genfer SP-Nationalrat Carlo Sommaruga in einem weiteren Vorstoss. Bei den Bürgerlichen habe ein Umdenken stattgefunden, sagt er zu . Schliesslich würden die Skandale auch der Schweiz schaden, «und die bürgerliche Parteien haben sich die Schweiz ja gross auf die Fahne geschrieben».
Dasselbe fordert der Genfer SP-Nationalrat Carlo Sommaruga in einem weiteren Vorstoss. Bei den Bürgerlichen habe ein Umdenken stattgefunden, sagt er zu . Schliesslich würden die Skandale auch der Schweiz schaden, «und die bürgerliche Parteien haben sich die Schweiz ja gross auf die Fahne geschrieben».
Keystone
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Die wiederkehrenden Korruptionsvorwürfe gegen den Weltfussballverband Fifa erhielten im Dezember 2010 eine neue Dimension. Als bekannt wurde, dass Leute der Geschäftsleitung sich bereit gezeigt hatten, für Gefälligkeitshandlungen Millionen entgegenzunehmen, rüttelte dies auch die Politik auf. Mehrere Vorstösse wurden eingereicht, und erstmals engagierten sich neben den langjährigen Fifa-Kritikern der linken Ratsseite auch Vertreter der SVP.

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